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Das Pilotprojekt zur Abfalltrennung an der Geschwister-Scholl-Schule startet: Die Schüler trennen und vermeiden Müll. Dieses Mal soll es klappen mit der konsequenten Abfalltrennung an der Geschwister-Scholl-Schule in Bieber.
Für die gut 600 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule wird Abfall farbig. Erstmals stehen jetzt jeder Klasse in den rund 70 Räumen drei Abfallbehälter für die getrennte Sammlung zur Verfügung. Auf dem Schulhof geht das Farbspiel weiter: Auch hier stehen an zwei Stationen sogenannte Vier-Tonnen-Wertstoffsammler.
Offenbach am Main, 20. März 2018 - Für die gut 600 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule wird Abfall farbig. Erstmals stehen jetzt jeder Klasse in den rund 70 Räumen drei Abfallbehälter für die getrennte Sammlung zur Verfügung: Einer mit gelbem Deckel für Verpackungen, ein grüner für das Altpapier und ein grauer für den Restmüll.
Bieber - Die Geschwister-Scholl-Schule (GSS) feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Zumindest den Räumen sieht man das Alter auch an. Doch das wird sich ändern, denn die GSS kann sich über Geld aus dem Förderprogramm zur Schulbausanierung freuen.
Offenbach - Die Geschwister-Scholl-Schule wird heute 50 Jahre alt. Am 20. April 1966 wurde die damalige Haupt- und Realschule mit Förderstufe eingeweiht. Diesen Anlass feiert die integrierte Gesamtschule am 3. Juni ab 13 Uhr mit Nachmittagsangeboten mit 600 Schülern an.
Skyliner Johannes Richter besucht die Geschwister-Scholl-Schule. Ziel der Basketball-AG ist die Kinder für den Sport zu begeistern. Am Anfang steht die Tat. „Man bekommt keinen Zugang zum Sport, wenn man ihn im Fernsehen anschaut“, ruft Fanni Mülot gegen den Lärm in der Turnhalle an.
Mit einem besonderen Adventskalender kämpfen Lehrer, Schüler und deren Eltern für die baldige Sanierung der Offenbacher Schulen. Heute hängen Schüler der Mathildenschule Bettlaken in Fenster, auf denen sie den Sanierungsstau an ihrer Schule darstellen.
Schüler der Geschwister-Scholl-Schule engagieren sich gegen Rassismus und Mobbing: „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Offenbach – Das Schild glänzt wieder. Unbekannte hatten es beschmiert, Schuheib Nawabi und seine Mitstreiter haben es wieder gereinigt. Man soll die Botschaft am Eingang zur Bieberer Geschwister-Scholl-Schule lesen können. Sie ist schließlich Verpflichtung und Ansage zugleich: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage.
„Lasst die Finger davon!“ - Das Projekt „Jugend ohne Schulden“ klärt Schüler über Risiko von Konsum und Krediten auf. Eine Software downloaden, ohne zu zahlen, kann teuer werden. Als Strafe kann der Richter Jugendknast oder 1000 Euro Strafe verhängen. Also lasst die Finger davon!“ Die Mahnung von Gerd Beitler, 69, sitzt.
Offenbach - Annähernd 3.000 „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ - die Sammlung der Mediengruppe Offenbach-Post ist zu einem festen Standbein der Stiftung Kinderzukunft bei ihrer Weihnachtsaktion geworden. Neben Dutzenden Kindergartengruppen und Schulklassen - stellvertretend erwähnt sei die 10AR der Offenbacher Geschwister-Scholl-Schule, die in eindrucksvoller Mannschaftsstärke dabei war - beteiligen sich auch immer mehr Firmen, Vereine oder Verbände.
Offenbach - Radfahren tut insgesamt gut. Dem Körper. Den Städten. Der Umwelt. So ist’s ein hehres Ziel vieler Experten, bereits Schüler generell für das Fahrrad als Verkehrsmittel zu interessieren.
Offenbach - Der Discounter Lidl und die Geschwister-Scholl-Schule gehen bei der Berufsvorbereitung Jugendlicher einen neuen Weg. Schon lange bevor Schüler Betriebspraktika absolvieren, nimmt Lidl sie unter seine Fittiche.
Offenbach - Der Hit „YMCA“ von Village People fehlt bei fast keiner Party. Selten aber passt er so gut wie zur Feier anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Schulsozialarbeit an der Geschwister-Scholl-Schule.
Das Gartenprojekt der Geschwister-Scholl-Schule bekommt ein neues Gewächshaus. Kohlrabi und Salat sind die ersten Pflänzchen die ins neue Gewächshaus der Geschwister-Scholl-Schule in Bieber einziehen. „Vom alten Pflanzenhaus ist nur noch das Gestänge übrig geblieben, alle Scheiben sind neu“, sagt Schulleiterin Fanni Mülot.
Die Geschwister-Scholl-Schule beheimatet die 125. AG der Skyliners Frankfurt im Rhein-Main-Gebiet. Ariana übt so gerne Sprungstopps. Die Elfjährige stemmt beide Beinen fest auf den Boden und wirft den Ball kraftvoll ihrer Mitspielerin zu. Den Ball durch die Halle und sogar unter den eigenen Beinen hindurch dribbeln, hat sie auch schon gelernt.
Offenbach - „Integration, Respekt und Toleranz“ sind die Leitmotive des Schulsports an der Geschwister-Scholl-Schule und zugleich das Motto von „Fairplay“, einem gemeinsamen Projekt von Kickers Offenbach und Lotto Hessen.
Kickers-Profis zocken mit Fußballerinnen und Fußballern der Geschwister-Scholl-Schule. Neben dem Promi- und Idolfaktor geht es dabei vor allem um das Einüben von Selbstdisziplin und Disziplin.
Offenbach - Fit wollen sie werden, um aussagekräftige Bewerbungen auf den Weg zum angestrebten Berufsziel bringen zu können. Auch an Selbstbewusstsein möchten sie zulegen und gerüstet sein für ein möglichst überzeugendes Auftreten beim Gespräch mit einem Personalchef.
Offenbach - Anmache im Bus, Hohn für einen Mitschüler über kompromittierende Handyfotos, die von ihm im Internet kursieren, offene Gewalt mit schwerwiegenden Folgen an einer S-Bahn-Station – drei realitätsnahe Situationen, wie sie sich täglich überall abspielen können.
Bei Rollstuhlbasketball und Blindenfußball erleben Schüler den Umgang mit Behinderten. Wie gehen Sie denn auf die Toilette?“ Sascha Gergele ist solche Fragen gewohnt, denn der große, bärtige Mann sitzt seit seiner Geburt im Rollstuhl. „Das ist eigentlich kein Problem“, sagt er entspannt und blickt auf den fragenden Jugendlichen im Rollstuhl neben ihm, „ich kann ja noch für kurze Momente stehen“. Dann pfeift Gergele in seine Trillerpfeife und der Unterricht im Rollstuhl-Basketball beginnt.
Offenbach Gesamtschüler nutzen Passivhaus-Turnhalle für Wettbewerbs-Beitrag. Das Thema haben wir vorgeschlagen“, erzählt der 15-jährige Marco selbstbewusst. Er und sein Freund Leonardo wollten sich im Wahlpflichtfach Biologie an der Geschwister-Scholl Gesamtschule mit dem Thema „Energie“ beschäftigen. Das ist nun schon über ein Jahr her. Heute bewerben sich Marco und Leonardo zusammen mit Taimor und Rustam beim Wettbewerb Naturpur-Award.
Offenbach - Schüler machen Theater: Am Mittwochabend führten 40 Schüler der Schillerschule, Mathildenschule, Geschwister-Scholl-Schule und von Jugendeinrichtungen das Stück „Future School - Schule des Grauens“ im Ledermuseum auf.
Offenbacher Jugendliche spielen beim Theaterprojekt „Schule des Grauens“ mit. Sie brauchten vergangene Woche nicht zur Schule zu gehen – trotzdem haben sie gebüffelt und jeden Tag geprobt, geprobt und nochmals geprobt: 40 Offenbacher Schüler aus drei Schulen haben im Jugend- und Sportzentrum an der Ronneburg in einer Projektwoche dem Multi-Art-Theaterstück „Future School – Schule des Grauens“ den letzten Schliff gegeben.
Anfangs kannten die drei Jungen nur Hans Reichmanns Namen, und dass er auf irgendeiner Deportationsliste von 1942 stand. Ali Aydoglu, Marcel Bott und Blerton Guri sind 14 und 15 Jahre alt und besuchen die neunte Klasse der Geschwister-Scholl-Schule. Hans Reichmann war zwölf, als die Gestapo ihn und seine Familie aus ihrer Wohnung in der Kaiserstraße 8 holte.
Die neue Turnhalle für die Geschwister-Scholl-Schule ist eröffnet. Davon profitieren nicht nur die Schüler, sondern auch die Sportvereine.
Offenbach - „Ey Süße, zeig mal deine Kette“, pöbelt Nico, die Füße auf den gegenüberliegenden Sitz des OVB-Busses gelegt. Pauline möchte eigentlich nur nach Hause.
Der Offenbacher Integrationspreis geht in diesem Jahr an Anja Harzke und Jörg Meyer. Sie haben ein Patenschaftsmodell für junge Leute entwickelt. Diesen Erfolg hätten wir uns nicht träumen lassen“, sagte Anja Harzke vom Patenschaftsmodell Offenbach. 200 Jugendliche wurden in den vergangenen sieben Jahren von ebenso vielen Patinnen und Paten auf ihrem Weg von der Hauptschule ins Berufsleben begleitet.
Offenbach - Eine Sanierung würde vieles besser machen, aber nichts wirklich gut: Die Sporthalle der Bieberer Geschwister-Scholl-Schule ist nicht nur ziemlich hinüber, sondern schlicht zu klein.
Offenbach - Auszubildende, die an den Grundrechenarten scheitern, junge Erwachsene, die Probleme mit der Rechtschreibung haben, Jugendliche, die Kaugummi kauend zum Vorstellungsgespräch kommen.
Offenbach - (fp) Wer das Zertifikat für einen ausgezeichneten Praktikumsbericht in den Händen halten kann, hat als Schulabgänger durchaus etwas bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt. Das wurde anlässlich der Preisverleihung in den Räumen unserer Zeitung durch Vertreter des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Offenbach-Stadt deutlich.
Offenbach - Einen doppelten Grund zum Feiern hatte die Geschwister-Scholl-Schule (GSS): Zum einen die Ernennung zur Integrierten Gesamtschule (ab 1. August), zum zweiten die ebenfalls in mühevoller Arbeit erworbene Zertifizierung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.
Nun ist es auch offiziell. Die Geschwister-Scholl-Schule (GSS) wird ab 1. August Integrierte Gesamtschule. Im Kreise von Lehrern, Schülern und Eltern überbrachte Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP) der Bieberer Haupt- und Realschule am Freitag den Bescheid von Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP).
Bieber - (tm) Lange hat die Stadt darum gekämpft, trotz vieler Niederlagen aber die Hoffnung nicht aufgegeben. Nun kann der Erfolg des steten Beharrens gefeiert werden: Mit Schreiben vom 18. Mai an den Magistrat der Stadt Offenbach hat die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler der Umwandlung der Geschwister-Scholl-Schule in eine Integrierte Gesamtschule zum Schuljahr 2009/10 zugestimmt.
Offenbach - (tk/tm) Von Parteifreundin zu Parteifreund wird Optimismus verbreitet. Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP) hat telefonisch eine ermutigende Auskunft von Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) erhalten.
Die wichtigste Hürde ist genommen. Nach Informationen der Frankfurter Rundschau hat Hessens neue Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) der Umwandlung der Bieberer Geschwister-Scholl-Schule in eine vierzügige Integrierte Gesamtschule (IGS) zugestimmt.
Offenbacher Schulen sind alle Modellschulen in puncto Integration: Dieser Meinung sind die Schulleiter. Deshalb bedürfen auch alle einer besseren Ausstattung. Die CDU will nur einzelne fördern.
Fanny Lange-Mülot war sechs Jahre stellvertretende und ein Jahr lang kommissarische Schulleiterin der Haupt- und Realschule. Nun ist sie Rektorin und begleitet die Schule wahrscheinlich beim Übergang zur IGS.
Die Haupt- und Realschule soll eine Integrierte Gesamtschule werden, so sieht es der neue Schulentwicklungsplan vor. Andere Schulen sollen dadurch nicht gefährdet werden.
Fanny Lange-Mülot war sechs Jahre stellvertretende und ein Jahr lang kommissarische Schulleiterin der Haupt- und Realschule. Nun ist sie Rektorin und begleitet die Schule wahrscheinlich beim Übergang zur IGS.
Im Formulieren von Anträgen an das Hessische Kultusministerium sind Politik und Stadtverwaltung geübt. Viermal schon brachten sie seit 2004 ein Gesuch nach Wiesbaden auf den Weg, die Bieberer Geschwister-Scholl-Schule in eine Integrierte Gesamtschule (IGS) umzuwandeln.
Drei Haupt- und Realschulen mit Förderstufen und drei integrierte Gesamtschulen (IGS): das ist das schulpolitische Ziel der Ampel-Koalition. Dass erneut 120 Kinder, die eine Gesamtschule besuchen wollten, abgelehnt werden mussten, weil das CDU-geführte Kultusministerium eine dritte IGS in Offenbach nicht einrichten mag, schmerzt den Schuldezernenten Paul-Gerhard Weiß (FDP).

 

 

"Geschwister-Scholl-Schule in Offenbach hat eine Kooperation mit TCS" - (15.05.2018)

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Seit Mai 2019 arbeitet die Geschwister-Scholl-Schule in Offenbach mit Tata Consultany Services zusammen.

TCS ist ein weltweit führendes IT Unternehmen mit Sitz im Messeturm in Frankfurt, das unter anderem Softwarelösungen anbietet. Insgesamt sind über 400.000 Mitarbeiter bei TATA beschäftigt. Bei diesem Großkonzern wird zukünftig den Schüler der 7. Klassen der Geschwister-Scholl-Schule das Thema IT und Programmierung spielerisch näher gebracht.

In Kleingruppen lernen die Schüler die Grundlagen der Programmierung durch LEGO-Mindstorm Roboter kennen. Sie werden zur Lösung einfacher Aufgaben mit den Robotern angeleitet. Sie erlernen anhand von kleinen Arbeitsaufträgen an die Maschinen, die Herangehensweise beim Programmieren und erproben ihre Ergebnisse direkt vor Ort. Die Roboter lernen durch die Arbeit der Schüler beispielsweise Gegenstände aufzuheben, Hindernisse zu erkennen, auf Geräusche zu reagieren und sich fortzubewegen.

Das problemlösende Denken wird durch den Einsatz der Mindstorms angeregt und die Teamfähigkeit beim Programmieren wird angebahnt und unterstützt.

Mit dieser Kooperation macht die Geschwister-Scholl-Schule einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Berufsorientierung, vor allem im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Arbeitswelt.

"Viel Einsatz für weniger Müll" - (19.03.2018) Offenbach Post

Werkstudent Bobby Fareed (links) und Schulsozialarbeiterin Annette Rösch (2. von rechts) betreuen das Mülltrennungsprojekt an der Geschwister-Scholl-Schule. Die Schüler Ilie Zamostian, Sarah Alam und Tasnim Mohammed finden es gut. Im Hintergrund sind die Entwürfe für den Mülleimer-Aufkleber-Wettbewerb zu sehen.
Von Veronika Schade
Foto: Schade

 

 

 

 

 

 

Geschwister-Scholl-Schüler lernen bei Pilotprojekt des ESO richtige Trennung von Abfällen

Kreative Arbeit mit Müll: Die Geschwister-Scholl-Schüler gestalteten aus ausrangierten Schuhen künstlerisch-tierische Hingucker.

OFFENBACH - Ob Papier, Stifte, Pausensnack-Packungen oder Mandarinenschalen: In den meisten Schulen landet einfach alles im Restmüll. Ökologisch wie auch wirtschaftlich ist das alles andere als optimal. Mit einem Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Stadtdienst-leister ESO trennt nun die Geschwister-Scholl-Schule (GSS) den Abfall schon im Klassenraum.

Ein gelber, ein grüner und ein schwarzer Mülleimer stehen seit Februar in jedem Klassenzimmer – für Verpackungen, Altpapier und Restmüll. Auf dem Schulhof geht das Farbspiel weiter. Dort stehen vier große Wertstoffsammler, ein zusätzlicher für den Bioabfall, der in Cafeteria und auf dem Schulhof gesammelt wird. Die werden, wie der Blick hinein zeigt, gut genutzt. „Wir konnten bereits eine von zwei 1100-Liter-Restmülltonnen einsparen und gegen eine Wertstofftonne eintauschen“, freut sich Sascha Saleem, bei den Stadtwerken (SOH) für die technischen Anlagen in Schulen zuständig. Er nimmt überall dasselbe Problem wahr: „Alle Schulen haben im Verhältnis zur Schülerzahl überquellende Restmülltonnen, während die anderen Behälter kaum gefüllt werden.“

Er schrieb darüber eine Analyse und errechnete, dass beim derzeitigen Gesamtvolumen von 86 000 Litern an allen Schulen ein Einsparpotenzial von 59 000 Litern besteht. Doch dieses an den Schulen umzusetzen, bedarf eines Konzepts. Für das Pilotprojekt konnten die Akteure von SOH und ESO die Integrierte Gesamtschule in Bieber gewinnen.

„Es stieß im Kollegium nicht sofort auf Begeisterung“, räumt Susanne Grünleitner, Stufenleiterin der Klassen 7 bis 9 an der GSS, ein. Mülltrennung wurde in der Vergangenheit schon mal versucht – und scheiterte.

„Die Putzkräfte kippten auf ihren Wagen alles zusammen. Da sahen es die Schüler nicht ein, ihren Müll zu trennen, was nachvollziehbar ist.“ Doch als Saleem und seine Kollegin Gabriele Siegfart, Abfallberaterin beim ESO, das Konzept auf der Gesamtkonferenz vorstellten, wurde es einstimmig angenommen.

Das Projekt umfasst weit mehr als nur das Aufstellen farbiger Müllbehälter. Zum Auftakt gab es Mitte Februar einen Projekttag. Anschließend vertieften die Lehrer das Thema im Unterricht. In wechselnden Diensten sind Schüler zuständig, auf die korrekte Mülltrennung in ihren Klassen zu achten. „Nicht als Abfallpolizei, sondern aus Überzeugungsarbeit“, betont Schulsozialarbeiterin Annette Rösch. Neben den Mülleimern mit dazugehörigen Aufklebern sponsert der Stadtservice einen Werkstudenten, der im Sozialen Dienst der Schule das Projekt betreut. „Wir haben Fragebögen für Schüler entworfen und Interviews mit Lehrern und Reinigungskräften geführt“, berichtet Bobby Fareed. Das langfristige Ziel ist, eine Broschüre auch für andere Schulen zu entwickeln.

Dass alle an einem Strang ziehen, ist ausschlaggebend. Die Reinigungskräfte helfen sich mittlerweile auf ihren Wagen mit zusätzlichen Säcken aus und haben größere Zeitfenster für ihre Arbeit bekommen. Die Schüler sind eifrig bei der Sache – doch ohne die gründliche Vorarbeit und das Dranbleiben am Thema wäre es kaum möglich. Viele kennen die Trennung von Abfall aus ihrem Elternhaus nicht. „Wir haben zum Beispiel Schüler aus Flüchtlingsfamilien, die sich bisher nie in ihrem Leben damit befasst haben“, sagt Schulsozialarbeitzerin Rösch. Es gilt, trotzdem Verständnis zu vermitteln, warum Mülltrennung sinnvoll ist. Damit die Kinder und Jugendlichen im besten Fall den Gedanken mit nach Hause tragen.

Christian Loose, stellvertretender ESO-Leiter, weist darauf hin, dass Schulen wie auch Haushalte durch Mülltrennung viel Geld sparen können. Zumal ab 1. April die Preise für Restmüll-Entsorgung um zwölf Prozent steigen werden. „Das Kreislauf-Wirtschaftsgesetz gibt uns eine Lenkungsfunktion vor“, erklärt er. „Restmüll als nicht wiederverwertbarer Abfall ist am wenigsten gewünscht, sowohl aus ökologischer als auch wirtschaftlicher Sicht.“

Künftig sollen die Müllbehälter mit Aufklebern zur Illustration des Inhaltes versehen sein, die die Schüler selbst gestaltet haben. Dazu gab es einen schulinternen Wettbewerb für die Jahrgänge 7 bis 10. Die besten Bilder wurden nun prämiert. Die Platzierten: Ülküsah Günesen, Uddin Naina, Jessica Kolarz, Audrey Brempong, Marina Kreconic, Sitrichai Ayamuang und Giovanna Cacciato. Die Siegerentwürfe stammen von Huriye-Nur Sertkan, Laticia Velemir und Matea Radovac. Auch auf andere Weise wurden einige Schüler kreativ und stellten aus alten Schuhen echte Hingucker her – zu schade für den Müll...

"Schulklasse im Geldmuseum der Bundesbank / Goldbarren zum Anfassen" - (27.03.2017)

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Am 27. März fuhr die Klasse 9a der Geschwister-Scholl-Schule Offenbach zu der Eröffnungsveranstaltung der "Global Money Week 2017" in das Geldmuseum der Bundesbank.

Zu diesem Event hatte die Bundesbank zwei Schulklassen in ihr neugestaltetes Geldmuseum eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler konnten dort zunächst mit prominenten Podiumsgästen zum Thema Geld diskutieren. Teilnehmer waren Bundesbank-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Dombret, der Fernsehmoderator Ralph Caspers ("Wissen macht Ah!"), der Musiker Fetsum Sebhat sowie der geschäftsführende Direktor von CYFI Wessel van Kampen. In lockerer Runde erhielten die Jugendlichen vielerlei Tipps und Anregungen zum Umgang mit Geld und konnten viele Fragen stellen.

In einem anschließenden Vortrag tauchte Ralph Caspers mit den Schülerinnen und Schülern in unterschiedliche Erfahrungswelten zum Thema Geld ein. Ein gemeinsamer Besuch des Geldmuseums, in dem man z.B. einen Goldbarren anheben konnte, rundete das Programm ab.

"Von Inklusion bis Imkerei" - (19.04.2017) Offenbach Post

Schulleiter Alexander Burkart (links) freut sich mit dem Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule über die zum 50-Jahres-Jubiläum erschienene Festschrift. Daneben (v.l.) die Vorsitzende Fanni Mülot, Stellvertreterin Valerie Scheidler, Schriftführerin Stefanie Schunk, die Kassenwarte Christa Demuth und Hans-Peter Ewert.
Foto: vs

 

 

 

 

Von Inklusion bis Imkerei

Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule hat neuen Vorstand und widmet sich vielen Projekten

BIEBER Der neue Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule hat seine Arbeit aufgenommen. Eine seiner ersten Handlungen war die Vorstellung eines reich bebilderten Fotobandes anlässlich der 50-Jahr-Feier, welche die Schule voriges Jahr beging. Künftig will er viele Projekte angehen - besonderer Schwerpunkt ist die Leseförderung.

Sie kann es einfach nicht lassen - und zwar im besten Sinne. Fanni Mülot, langjährige Leiterin der Geschwister- Scholl-Schule (GSS), die sich vergangenes Jahr in den Ruhestand verabschiedete, ist nun Vorsitzende des Förderkreises, der sich kürzlich neu zusammengesetzt hat. Ihre Stellvertreterin ist Valerie Scheidler. Kassenwartin ist Christa Demuth, die auch Gründungsmitglied des Förderkreises ist und selbst schon die Schule besucht hat. Ebenfalls die Funktion des Kassenwartes hat Hans-Peter Ewert inne, Schriftführerin ist Stefanie Schunk.

Ein erklärtes Ziel des Fördervereins ist die Unterstützung der GSS auf ihrem Weg zur inklusiven Schule. „Im kommenden Schuljahr bekommen wir drei Kinder mit geistiger Behinderung“, berichtet Schulleiter Alexander Burkart. Sie sollen wie alle anderen am Regelunterricht teilnehmen. Doch das ist kein Selbstläufer „Da stecken viele Lehrerstunden drin“, weiß Mülot.

Diese müssen finanziert werden, ebenso wie der Ganztagsbetrieb. Dabei stellt der Förderverein für die Stadt Offenbach einen wichtigen Kooperationspartner dar.

Ein besonderer Schwerpunkt lag schon immer bei der Lese- und Rechtschreibförderung. Dazu gehört die Unterhaltung der Schulbibliothek und die Unterstützung bei Lesetagen sowie des schuleigenen Lesewettbewerbs.

Auch die Kletterwand, ein großer Teil der Gartengestaltung und die Schul-Imkerei sind dem Engagement des Fördervereins zu verdanken. Das Geld dafür generiert der rund 30 Mitglieder umfassende Verein hauptsächlich durch Spenden und Sponsoren. „Wir gehen regelmäßig betteln“, sagt Mülot augenzwinkernd. Etwa auf dem Bieberer Markt, bei dem man jedes Jahr mit einem Stand vertreten ist.

Anfang dieses Jahres brachte der Förderverein eine reich bebilderte Dokumentation der Feier zum 50-jährigen Bestehen der Schule im vergangenen Jahr heraus. „Die fröhliche und friedliche Atmosphäre dieses Festes kommt darin gut zum Ausdruck“, freut sich Demuth. Interessierte können sie beim Förderverein erwerben - gegen eine kleine Spende.

Wichtige Ergänzungen

  • Der Speiseplan der Woche ist immer Online eingestellt (siehe Link rechts).
  • Die Schule hat eine Stundentafel der IGS mit naturwissenschaftlichen Schwerpunkt.
  • Die Sozialen Projekte werden in Zukunft auf neue Bereiche erweitert.